In dem dritten Teil der Miniserie geht es um die wichtigsten Einstellungen von fluentCRM*

Die Installation des Plugin erfolgt direkt über WordPress. In der Suche einfach "fluentCRM" eingeben und das Plugin auswählen, installieren und aktivieren. Die Basisversion ist gut, um das Plugin einmal auszuprobieren.


Überblick

Nach der Installation ist fluentCRM direkt in der Navigation von WordPress zu finden:

Das gesamte Menü ist einfach und übersichtlich aufgebaut. Es enthält weniger Menüpunkte als ActiveCampaign. In den einzelnen Menüpunkten sind die vielen Funktionen von fluentCRM integriert. Deshalb hier der schnelle Überblick über die einzelnen Menüpunkte:

Dashboard

Den schnellsten Überblick Über den Status der Kontakte liefert das Dashboard. Hier gibt es eine grafische Übersicht über die Anzahl der Kontakte. Außerdem kann über Quicklinks schnell zu einzelnen wichtigen Unterpunkten springen. Die Übersichtlichkeit ist wirklich großartig.


Contacts

Unter diesem Menüpunkt befindet sich alles, was die Kontakte betrifft. Die Kontakte lassen sich sehr einfach und schnell filtern. Sie können selbstverständlich auch sehr schnell sortiert werden. Das alles funktioniert nach Liste, nach Tags oder nach Status. 

Außerdem gibt es die Möglichkeit, bestimmte Spalten hinzuzufügen. Dadurch ist es möglich, nach bestimmten Tags oder nach der letzten Aktivität zu sortieren:

Die Möglichkeit, Kontakte zu importieren befindet sich ebenfalls in diesem Menüpunkt. Der Import der Kontakte ist sehr einfach. Alles Kontakte, die ich von ActiveCampaign exportiert hatte, wurden in wenigen Sekunden total problemlos eingelesen. 


Campaigns

Kampagnen legt man unter diesem Menüpunkt an. Ähnlich wie bei ActiveCampaign wird man auch hier durch eine Navigation geführt, um einen Newsletter bzw. eine Kampagne zu erstellen. Die Menüpunkte sind:

  • Compose - hier wird der Text geschrieben
  • Subject & Settings - das ist soweit selbsterklärend. Man kann an dieser Stelle einen Haken setzen und einen UTM-Parameter für die URL angeben. 
  • Recipients - hier erfolgt die Auswahl der Empfänger nach Listen oder Tags
  • Review & Send - der letzte Check und die Möglichkeit, die E-Mail zeitversetzt zu senden erfolgt an dieser Stelle.

Die Menüpunkte sind in einer sehr logischen und intuitiven Weise angeordnet. Wer mit WordPress ein wenig vertraut ist, wird bei der Erstellung eines Newsletters keine Probleme haben. Die Formatierung ist ähnlich wie bei den Gutenberg-Blöcken. Deshalb ist die Arbeit mit fluentCRM auch so angenehm. Man muss sich nicht auf ein anderes System umstellen, sondern bleibt im gleichen Arbeitsmodus.


Sequences

Hier können Sie E-Mail-Sequenzen erstellen. Eine E-Mail-Sequenz ist eine Reihe von E-Mails, die automatisch an bestimmte Kontakte (Abonnenten) gesendet werden, wenn diese sich beispielsweise angemeldet oder etwas gekauft haben. Es können aber auch andere Aktivitäten der Auslöser für eine E-Mail-Sequenz sein. Die sequenziellen E-Mails kann man verwenden, um einen Salesfunnel zu erstellen.

Forms

FluentCRM kommt mit einer hervorragenden Integration von fluentForms einher. Das ist ja auch kein Wunder, da beide Programme von derselben Firma stammen.

Da ich ThriveThemes einsetze, nutze ich fluentForms derzeit nicht. Ich habe alle Formulare in ThriveThemes an fluentCRM mit wenigen Klicks angebunden. Das war einfacher, als noch ein Plugin für Formulare zu integrieren.


Automation

In diesem Menüpunkt werden die Automationen erstellt. Das ganze funktioniert sehr ähnlich, wie bei ActiveCampaign.

Die Automationen lassen sich sehr einfach erstellen. Über das "PLUS"-Zeichen kann man entweder Action-Blöcke, Benchmarks oder Konditionen hinzufügen: 

Hier einmal ein einfaches Beispiel einer Automation. Nachdem der Nutzer sich über ein Formular angemeldet hat und Double-Opt-in bestätigt hat, erhält er eine Willkommensmail. Nach einer Wartezeit von 5 Tagen erhält er eine weitere E-Mal. Anschließend endet die Automation.

Settings

In den Settings erfolgen alle wichtigen Einstellungen, die für den E-Mail Versand notwendig sind.

Das sind zuersteinmal die Absenderdaten, das Logo und die Daten für die Fusszeile. Die Settings für das Double Opt-in ist ebenfalls an dieser Stelle zu finden.

FluentCRM versendet E-Mails über den WordPress-Server, sofern man nichts anderes einstellt. Ds ist natürlich suboptimal und ich empfehle es definitiv nicht. Es gibt in den Settings jedoch die Möglichkeit, die SMTP-Einstellungen zu ändern und die E-Mails über einen spezialisierten Anbieter versenden zu lassen.

Dazu ist das Plugin fluentSMTP auf der Setting-Seite da. Nachdem fluentSMTP installiert ist, kann man den eigentlichen E-Mail-Versand einrichten. Zur Auswahl stehen eine Reihe von Versendern: u.a. mailgun, SendGris, sendinblue, SparkPost und amazonSES. Die Anbindung an amazonSES ist recht einfach und dauert nicht länger als 20 Minuten. Nach der Einrichtung kann man alles erst einmal intern testen. Deshalb hat amazonSES festgelegt, dass man sind in einem "Sandkasten", also einer "sandbox" befindet. Man muss sich das wie einen Sandkasten für Kinder vorstellen: Man kann alles machen, aber eben nur in einem kleinen Rahmen.

Um die Sandbox zu verlassen, muss man an amazonSES eine Application senden, in der man etwas ausführlich darüber schreibt, wer man ist, was man macht usw. Hier empfiehlt es sich, bei der Wahrheit zu bleiben, dann sollte die Freischaltung schnell erfolgen. Bei mir kam die gewünschte Freischaltung in weniger als 24 Stunden.

 


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Autor

Frank Sarodnick hat Physik und Ökonomie studiert. Er beschäftigt sich seit Jahren mit IT-Anwendungen für und in Unternehmen. Seine Leidenschaft ist es, Business-Strategien in Verbindung mit der allgemeinen Digitalisierung zu entwicklen und zu implementieren.