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Frank Sarodnick
veröffentlicht am: 6. August 2021

letztes Update:      17. August 2021


online Kurse anbieten - aber auf welcher Kursplattform?

Du möchtest einen Online Kurse anbieten und suchst jetzt nach der richtigen Plattform für deinen Kurs?

Das gesamte Online Business wächst und deshalb hat in den letzten Jahren auch die Anzahl von Onlinekursen rasant zugenommen. Klar, das auch immer neue Online Kurs Plattformen entstehen. Eine der wichtigsten Entscheidungen, die du treffen musst, ist, welche Plattform am besten zu deinen Bedürfnissen passt! Ich werde es im Folgenden für dich aufschlüsseln, damit es keine Überraschungen oder versteckte Gebühren gibt.

In den letzten Jahren hat die Zahl der Online-Kurse stark zugenommen. Es gibt viele Gründe für diesen Trend. Einer davon ist, dass er es den Menschen ermöglicht, von jedem Ort aus und zu jeder Zeit zu lernen. Und da es viele verschiedene Kursplattformen für Online-Kurse gibt, kannst du eine finden, die deinen Bedürfnissen am besten entspricht.

In diesem Artikel möchte ich dir einige Kursplattformen vorstellen und meine eigenen Erfahrungen mit dir teilen.


Vorbemerkung

In den letzten Jahren hat die Zahl der Online-Kurse stark zugenommen. Es gibt viele Gründe für diesen Trend. Einer davon ist, dass er es den Menschen ermöglicht, von jedem Ort aus und zu jeder Zeit zu lernen. Und da es viele verschiedene Kursplattformen für Online-Kurse gibt, kannst du eine finden, die deinen Bedürfnissen am besten entspricht.

In diesem Artikel möchte ich dir einige Kursplattformen vorstellen und meine eigenen Erfahrungen mit dir teilen. 

Bevor wir starten, möchte ich dir aber klar sagen, dass ich kein Anhänger von all-in-one Lösungen bin. Genauso wenig von Lösungen, die dir alles versprechen. Wenn du ein solides, langfristiges Business ausbauen willst, dann solltest du dich u.a. mit folgenden Punkten ernsthaft auseinandersetzen:

  • Funktionen der verschiedenen Kursplattformen
  • Speicherplatz und Limits
  • Export deiner Kursinhalte
  • Kosten pro Monat
  • Sicherheit deiner Daten


Deutsche vs amerikanische Anbieter von Kursplattformen

Wenn du online Kurse anbieten willst, hast du verschiedene Möglichkeiten. Du kannst deine Kurse bei verschiedenen Anbietern hosten oder auf WordPress zurückgreifen. Wie immer gibt es neben deutschen Anbietern eine Reihe von Anbietern aus dem Ausland. Meist sind diese aus Amerika.

In dem Artikel betrachte ich die deutschen Anbieter mit Ausnahme von Udemy.  Der Grund ist sehr einfach: Datenschutz. 

Deutsche Unternehmen fallen unter die Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union. Im Gegensatz dazu unterliegen ausländische Unternehmen nicht dem EU-Recht, da es außerhalb der EU-Grenzen nicht gilt.  

Ich möchte Daten meiner Kunden nicht auf Servern außerhalb der EU lagern.


Was ist eine Online Kurs Kursplattform?

Auf einer Kursplattform veröffentlichst du deinen Onlinekurs oder dein digitales Produkt. Jede Kursplattform hat ihre Eigenheiten und du musst dich entscheiden, welche Funktionen du benötigst. Die Auswahl, was du genau brauchst, kann eine Weile dauern. Nimm dir Zeit dafür.

Recherchiere unbedingt und hole dir kompetenten Rat. Sehr viele nehmen die erstbeste Kursplattform und ärgern sich nach einer Weile über fehlende Funktionen, Beschränkungen oder die monatlichen Preise. Ich stelle dir die verschiedenen Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vor.

SPOILER: Du bist nicht auf eine Kursplattform angewiesen, sondern kannst auch mit WordPress eine tolle Kursplattform erstellen.


Elopage

Elopage ist im deutschsprachigen Raum recht bekannt. Elopage bietet seinen Nutzern eine Kursplattform mit den Standardfunktionen sowie Quizzes und Videos. Du kannst zwischen verschiedenen Abo-Plänen wählen: Advanced (49 €/Monat), Professional (99 €/Monat) oder Premium (279 €/Monat) bei monatlicher Zahlung. Die kostenlose Variante betrachte ich hier nicht.

Es ist möglich, Bilder in deine Vortragsfolien einzubetten und sie in Umfragen für das Feedback der Teilnehmer deiner Online-Kurse zu stellen. Elopage hat also einige nützliche Funktionen, wenn du mehr Interaktivität in deinen Online-Kursen möchtest.

interaktive Übungen, Quiz, Videos

Preisplan

mein Fazit zu Elopage:

Coachy

Ein weiterer bekannter Anbieter in Deutschland ist Coachy. Bei Coachy erwartet dich ebenfalls eine komplette Kursplattform. Du kannst hier ganz gut online Kurse anbieten und verkaufen. Auch bei Coachy kannst du zwischen verschiedenen Preise-Modellen wählen: Premium (37 €/Monat), Deluxe (67 €/Monat) und Enterprise (197 €/Monat) bei monatlicher Zahlung. Die Funktionen sind auf der Website von Coach übersichtlich aufgelistet.

Coachy hat einen großen Nachteil. Du kannst nur 5! Kurse in der Deluxe-Version anlegen. 5 Kurse hört sich im ersten Moment ok an. ABER - wenn du wächst und mehr Kurse anbieten willst (vielleicht auch mal ein Freebie), dann bezahlst du gleich mal 99 € pro Kurs und Jahr.

Außerdem hast du eine Begrenzung beim Speicherplatz. Dir stehen 50 GB Speicher zur Verfügung. Mit 50 GB Speicher kannst du sicher erst einmal anfangen, aber viele Video Kurse kannst du damit nicht hosten. Gerade wenn du qualitativ hochwertige Videos anbieten willst.

Alles in allem ist Coachy meiner Meinung nach nicht das, was ich für ein solides Business nehmen würde und auch nicht einsetze.

viele Funktionen

Limit bei der Kursanzahl, Preis

mein Fazit zu Coach:

Blink.it

Blink.it ist ein deutscher Anbieter, obwohl die Domain eine italienische Plattform suggeriert.

Die sogenannten "Blinks" sind kurze Lerneinheiten, mit denen du Kurse für E-Learning oder Blended Learning erstellen kannst. Allerdings hat Blink.it eine Barriere eingebaut. Damit du überhaupt mal etwas ausprobieren kannst oder Einblick in die Preise bekommst, musst du dich registrieren (Stand Aug.21). Aus meiner Sicht ein totales "No-go".

Weil ich darauf keine Lust habe, kann ich an dieser Stelle nichts über Preise und Funktionen schreiben. Naja, schau mal selbst:

onkinekurse anbieten

schwer zu sagen, da die Funktionen nicht übersichtlich aufgelistet sind. Ich kann auch nicht sagen, ob Blink.it einfach zu bedienen ist.

Preismodell ist unklar.

mein Fazit zu Blink.it:

Spreadminds

Spreadminds ist ein deutscher Anbieter. Hier kannst du natürlich auch online Kurse anbieten. Bei Spreadminds erhältst du  sowohl Kursplattform, als auch Zahlungsabwicklung aus einer Hand. Logischerweise bezahlst du dann auf der einen Seite erstmal die Kursplattform als solche. Und auf der anderen Seite noch Prozente für die Zahlungsdienstleistung.

Bei Spreadminds starten die Preise bei 39 € / Monat für das Paket "Starter". Die Pakete "Academy" und "Expert" kosten dann 79 € pro Monat bzw. 129 € monatlich. Die Preise habe ich wie bei den anderen Plattformen für eine monatlicher Zahlung angegeben.

Zusätzlich zu den monatlichen Kosten bezahlst du noch 7,2% +0,35 € Reseller Transaktionskosten.

Leider ist es auch hier so, dass du viele Begrenzungen und Limitierungen hast. So kannst du im Paket "Academy" für 79 €/Monat lediglich 7 Kurse anlegen. Wenn du also mehr als 7 Kurse anbieten willst, hast du die Wahl. Entweder du stockst das Paket auf, oder du löscht einen deiner bereits vorhandenen Kurse.

Aber mal ehrlich - es steckt in deinem Kurs so viel Arbeit und Mühe. Willst du den wirklich löschen???

Funktionen, Zahlungsanbindung

Preismodell, Limits bei der Kursanzahl

mein Fazit zu Spreadminds:

Udemy

Udemy ist eine besondere Plattform für Online-Kurse, weil sie einen riesigen Marktplatz hat, der mit ihr verbunden ist. Udemy bietet alle Kurse zu einem erschwinglichen Preis an. Durch das Konzept des Marktplatzes kannst du relativ schnell potenzielle Kunden erreichen und deine Kurse verkaufen.

Das Erstellen von Kursen auf Udemy kostet auch nicht viel, da nur Gebühren anfallen, wenn etwas tatsächlich über ihre Seite verkauft wird. Udemy hat einen guten Support, der dich unterstützt. Das mögen viele, die gerade anfangen, sich mit Onlinekursen zu beschäftigen oder online Kurse anbieten wollen. 

Der Marktplatz von Udemy ist jedoch Fluch und Segen gleichzeitig. Du wirst schnell feststellen, dass es bei Udemy immer um den Preis deines Kurses geht. Je billiger, desto besser. Rabattaktionen "pushen" die Verkäufe.

Auf Dauer schadest du damit deiner Marke und deinem Image. Einen wirklich hochpreisigen Kurs wirst du bei Udemy wohl eher nicht verkaufen.

Den Marktplatz kannst du allerdings als kleines Marketing Tool nutzen. Schau doch mal, welche Kurse es in deinem Business oder deiner Nische bereits gibt.

Marktplatz

Marktplatz, Image, Preispolitik (billig)

mein Fazit zu Udemy:

WordPress

Wie du dir denken kannst, haben mich keiner der oben aufgeführten Anbieter überzeugt. Da ich mit WordPress arbeite, habe ich mir gedacht, dass es auch eine Lösung für WordPress geben müsse.

Also habe ich mich auf die Suche gemacht. Zeitweise war ich echt frustriert über den Mangel an guten Ressourcen auf dem Markt. Ich habe eine Weile gebraucht, um mit WordPress das zu erreichen, was ich haben wollte.

Irgendwann bin ich auf Thrive Apprentice* gestoßen - ein komplettes Programm für alle, die ihren eigenen Online-Kurs mit WordPress erstellen wollen. Das Beste daran? Du kannst deinen ersten WordPress-basierten Kurs in sehr kurzer Zeit erstellen!

Thrive Apprentice ist ein Plugin für WordPress. Eingebettet ist es in das übergeordnete Thrive Themes*. Darin ist alles enthalten, was du benötigst, um Websites komplett zu erstellen. Mehr noch. Du kannst damit eine komplette Website erstellen.

Eines der wichtigsten Feature ist die Möglichkeit, schnell Inhalte für bestimmte Landing Pages zu veröffentlichen, auch ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben. Wir sprechen hier von dynamischen Landing Pages, die wie jede andere Seite in WordPress bearbeitet werden können. Das ist perfekt für das Online Marketing!

Durch den Ansatz, WordPress für die Kursplattform zu nutzen, hast du eine Reihe von Vorteilen:

  • keine Limitierungen - das Limit ist das Hostingpaket, was du ja sowieso hast
  • klare Kostenstuktur, da du beliebig viele Kurse erstellen kannst.
  • Du musst kannst im WordPress bleiben.
  • Du kannst deine Website und deine Onlinekurse ideal miteinander verbinden.
  • Du brauchst kein separates Tool für Landing Pages.

So sieht die Kursplattform von ALSA digital aus. Sie ist mit WordPress erstellt:

online Kurse anbieten - Kursplattform mit WordPress

Natürlich brauchst du eine gewisse Einarbeitungszeit, aber die benötigst du bei Coachy, Elopages usw. ebenfalls. Aber nach der Einarbeitung steht dir alles offen und du kannst online Kurse anbieten, wie du willst. 

Keine Limitierungen, Kostenstruktur

WordPress solltest du kennen

mein Fazit zu WordPress mit Thrive Themes:

Wenn Du wissen willst, wie du online Kurse mit WordPress anbietest, dann komm in mein Webinar am 09.09.21. Da zeige und erkläre ich noch ein paar mehr Details.

online Kurse anbieten

* Der Link ist ein Affiliate-Link. Das bedeutet, dass ich einen kleinen Bonus erhalte, wenn du den Link klickst und das Produkt anschließend kaufst. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Autor

Frank Sarodnick

Frank Sarodnick hat Physik und Ökonomie studiert. Er beschäftigt sich seit Jahren mit IT-Anwendungen für und in Unternehmen. Seine Leidenschaft ist es, Business-Strategien in Verbindung mit der allgemeinen Digitalisierung zu entwicklen und zu implementieren.